Sag mal, Jantje!?

Motivpotentialanalyse – was ist das denn eigentlich? Sag mal, Jantje!

Wir alle kennen Werte, die uns sagen, was uns wichtig ist, viele Persönlichkeitsanalysen zeigen auf, wie wir sind – Motive in uns zeigen auf, warum uns etwas wichtig ist.

In unseren Motiven steckt die Emotion, die ein bestimmtes Verhalten und Handeln nicht nur verursacht, sondern auch, wieviel Energie wir zur Verfügung haben, damit wir in ein bestimmtes Handeln kommen. Kennst du das Gefühl, „im Flow“ zu sein? In dem Moment sind wir erfolgreich, bringen Leistung, die Zeit verfliegt, denn es macht Freude. Wenn ein stark vorhandenes Motiv gelebt werden darf, dann fühlen wir uns wohl mit dem was wir tun und sind dazu noch saugut darin. Unsere Arbeit bringt uns Energie, statt uns auszupowern. Unterdrücken wir wie unsere starken Motive beginnt es mit Unzufriedenheit und endet im schlimmsten Fall mit Burnout.

Das bedeutet: Wir sollten unsere Motive kennen, damit wir eine Umgebung oder Situationen schaffen können, in der wir sie ausleben dürfen, weil wir uns damit gut fühlen und gleichzeitig erfolgreich sind – wir nutzen unsere natürliche Energie.

Die Motivpotentialanalyse ist die erste deutsche neurowissenschaftliche Auswertung der eigenen Motive. Wir messen im Grunde die vorhandene Energie – das Potential – die aus sich heraus wirkende Kraft etwas zu tun. Denn: Handeln ist Energie! Diese Analyse macht die Motivation in den verschiedenen Bereich, die der einzelne Mensch hat, sichtbar.

Wie kann die MPA Führungskräften von Nutzen sein?

Wir wünschen uns als Führungskraft Mitarbeiter, die motiviert und mit Freude aus sich heraus gerne ihre Arbeit tun – denn dann arbeiten sie selbstständig und sind leistungsstark. Wenn wir ihre Motive kennen, können wir Motivation bei Mitarbeitern auslösen und Energie aktivieren. Wenn Können * Wollen = Leistung ist, dann müssen wir das „Wollen“ nachhaltig aktivieren können. Das allein jedoch reicht noch nicht. Ich muss dieses Wissen auch in die entsprechenden Führungsinstrumente integrieren können. Was bedeutet das z.B. für die meine Mitarbeiterquartals- oder  Jahresgespräche? Wie baue ich diese auf? Wer bekommt auf welche Art  wann Feedback? Wenn die Analyse das Schloss ist, sind Führungstools der Schlüssel – ich brauche immer beides, um das Wissen in die Umsetzung und in den Alltag zu bringen.

Warum ist das der richtige Führungsstil? Und braucht es wirklich noch einen Führungsstil?

Eigentlich nicht (lacht). Im Ernst: Erfolgsfaktor als Führungskraft ist nunmal die Mitarbeitermotivation. Unternehmen wünschen sich zunehmend Mitarbeiter, die weitgehend eigenständig Problemlösungen entwickeln und sich die hierfür nötigen Kompetenzen aneignen. Dazu müssen sie aber hochmotiviert sein. Das setzt ein entsprechend motivierendes Verhalten ihrer Führungskräfte voraus. Außerdem entstehen immer neue Anforderungen an die Mitarbeiter in Zeiten der Digitalisierung. In unseren aktuellen Ausbildungen zum Personal Shopper On- und Offline oder zum Power User der Klara App  müssen die richtigen Menschen sitzen, die selbstständig, mit hoher Eigenmotivation und Freude am Tun, diese Themen im Unternehmen erfolgreich machen.  Zusammenfassend kann man also sagen:

  • Ein Führen entlang der intrinsischen Motivation wird in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen.
  • Modernes Führungsverhalten setzt bei der Führungskraft voraus, dass sie die Motivstruktur ihrer Mitarbeiter sowie die eigene kennt.
  • Führungskräfte müssen sich als Coach ihrer Mitarbeiter verstehen. Solche Vorgesetzte achten bei ihrer Führungsarbeit unter anderem darauf, dass ihre „Anvertrauten“ nicht dauerhaft unterfordert sind – denn dies erzeugt Frust und nachlassende Motivation. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass die übertragenen Aufgaben den Mitarbeiter nicht völlig überfordern. Denn dies erzeugt Stresst. Ziel des Führungsverhaltens ist es, dass der Mitarbeiter sich in einem Entwicklungskorridor bewegt, der dazu führt, dass seine Motivation „bedient“ wird, und seine Kompetenz und sein Selbstvertrauen kontinuierlich steigen.

Es ist also weder ein richtiger noch falscher Führungsstil – es ist ein sehr individueller und moderner Führungsstil.

Wie profitieren die Mitarbeiter davon?

Als Mitarbeiter steigert es mein eigenes Wohlbefinden trotz stärkerer Belastung. Ich werde verstanden, meiner Motive entsprechend  eingesetzt und gefördert. Ich werde individuell geführt. In der Umgebung, in der ich mich wohl fühle bleibe ich auch gern. In den neuesten Umfragen stellt sich nämlich heraus, dass die Mitarbeiter nicht hauptsächlich aufgrund des Gehaltes oder der Arbeit kündigen, sondern wegen des Führungsverhaltens des Chefs oder der Chefin.Diese Art der Führung ist also eine Win-Win Situation für alle Beteiligten.

Ist die Analyse nur etwas für Führungskräfte oder auch für Angestellte geeignet?

Selbsterkenntnis ist zunächst einmal für (fast) jeden spannend. In der Analyse steckt ja drin: Was macht mich glücklich? Was treibt mich wirklich an? Menschen, die sich und andere besser verstehen, erzielen bessere Ergebnisse in ihrer Arbeit/Leben und sind zufriedener. Meine Motivstruktur zu kennen, unterstützt mich dazu in der Work-Life-Balance, in der Partnerschaft, im Umgang mit schwierigen  Situationen z.B. Konflikten und auch in der weiteren Lebensplanung. Egal, ob ich Chef oder Azubi bin.

Wie läuft so eine Analyse ab?

Ganz einfach 🙂 Man beantwortet am PC einen digitalen Fragebogen. Die Auswertung spreche ich mit der Person live unter verschiedenen Aspekten durch – wie und wo werden dessen Motive gelebt oder auch unterdrückt, durch welche Veränderung kann ich stärker meine Energie nutzen? Was muss ich dabei beachten? Wenn ich mit einer Führungskraft zusammensitze, wird sowohl eben die eigene Führungsarbeit betrachtet, als auch wie ich dieses Wissen betreffend meiner Mitarbeiter nutzen kann. Daher empfehle ich dringend dieses Analyse mit einem Trainer durchzuführen, der die Führungstools detailliert kennt. Nur dann wird es praxisnah für den Führungsalltag. Bei Privatpersonen geht es in den Analysegesprächen oft darum, warum man in machen Lebensbereichen glücklich oder unglücklich ist – zu 98% erklärt sich dies nämlich in der Motivstruktur und diese Erkenntnis ist oft ein großer Gewinn für die Menschen und deren Gesundheit.

Bucht jetzt eure persönliche Motivpotentialanalyse bei Jantje –  eine kurze Nachricht reicht! 

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