Über uns – Hinter den Kulissen der Anstifter

Gleich treffe ich sie zum ersten Mal. Die Anstifter. Kaum zu glauben, arbeiten wir doch schon mehrere Monate zusammen. Ich, die „Social-Media-Tante“ und die Menschen hinter der Trainingswerkstatt. Bisher hatte ich mit ihnen nur über Telefon, What’s App und Email kommuniziert. Und trotzdem fühlte ich mich schon sehr aufgenommen in der Anstifterrunde, von der mir schnell klar war, um was für eine lustige, positive und motivierende Gruppe es sich handelt. Jetzt aber live. Die ganze Truppe. Zum ersten Mal. Beim Teamtreffen in Augsburg. Das ist ja schon nochmal was anderes als in diesem Internet. Hui.

Ich gehe ins Hotel, da hinten im Konferenzraum sind sie, sagt mir der nette Herr am Empfang. Und ja, da sind sie. Und natürlich sind sie auch „live und in Farbe“ genauso herzlich, wie ich dachte. Und doch werden sie mich an diesem Tag nochmal überraschen. Was aber gleich klar ist: Die machen ihren Job sehr gerne. Alle zusammen.

Jedes Jahr treffen sich die Anstifter für zwei Tage, um gemeinsam über alles zu sprechen, was sie rund um ihre Arbeit bewegt. Da werden die vergangenen Monate rekapituliert und die kommenden geplant. Besprochen, was besser gemacht werden kann, Ziele und Wünsche geäußert. Erfahrungen und Innovationen ausgetauscht. So weit – so normal, denke ich mir. Was mir aber schnell auffällt: Mit welcher Vertrautheit das gesamte Team miteinander umgeht. Egal ob Geschäftsführung, Vertrieb oder Trainer. Das ist kein Businessmeeting, sondern eins unter Weggefährten, die gemeinsam etwas erreichen wollen. Und eine Gelegenheit, um einfach mal gemeinsam an einem Ort zu sein. Schließlich sind die Anstifter ansonsten das ganze Jahr unterwegs bei Trainings. Und genießen es offensichtlich, zu Anlässen wie diesen endlich mal in der großen Gruppe zusammen sein zu können. Und obwohl einige schon ewig, andere noch ganz neu im Unternehmen sind: Es werden keine Unterschiede gemacht.

Aber mehr noch: Was mich nachhaltig beeindruckt, ist die Offenheit, mit der über Firmeninterna gesprochen wird: Vor allen Mitarbeitern präsentieren die Geschäftsführer Frank und Alex die Jahresbilanz des Unternehmens. Detailliert. Ich gucke mich kurz um und überlege mir, ob sie vergessen haben, dass ich ja auch da bin. Ich war ja noch nicht lange im Team. Darf ich das hören? Sagten sie das echt grade vor der gesamten Gruppe? Ist das nicht so ein Geschäftsführerding? Ihr lacht jetzt beim Lesen vielleicht. Aber diese Offenheit kenne ich so nicht – und ich glaube auch nicht, dass sie selbstverständlich ist. Umso mehr hat sie mich beeindruckt. Und mir wird noch klarer, was alles dazu beiträgt, dass diese Truppe so ist, wie sie ist.

Dazu gehört auch, dass es bei diesen Teamtagen nicht nur ums reine Business geht. Um Strategien, Produkte und Abläufe. Sondern um die Leute dahinter. Und auch die, die man in den Trainings begeistern möchte. Wie sich das zeigt? Zum Beispiel dadurch, dass es bei einem Teil des Teamtreffens um das „Ich“ und das „Wir“ dreht. Um den Umgang miteinander und mit anderen, aber auch den Umgang mit sich selbst. Da steht dann zum Beispiel „Ich bringe meine derzeit bestmögliche Leistung.“ Das Zauberwort, das mir sofort auffällt: „Derzeit.“ Andere mögen das negativ konnotieren. Da ist es aber nicht. Heißt es doch einfach, dass diese Gruppe akzeptiert, dass es Tage, Momente, Phasen gibt, in denen nicht alles optimal läuft, man mal nicht „volle Power“ geben kann. „Wir nehmen unsere Fürsorgepflicht untereinander wahr“ heißt es da an anderer Stelle. Das beeindruckt mich. Der gegenseitige Rückhalt, der hier in den Vordergrund gestellt wird. Und der dazu führt, dass für den Kunden in jedem Fall das Beste erreicht werden kann –  gemeinsam. Und ohne Hierarchien.

Und all dies gilt nicht nur für das Team und deren Umgang miteinander, sondern eben auch für den mit den Menschen, mit denen im Training gearbeitet wird. Auf einer Wellenlänge kommunizieren – und auf einer Stufe miteinander arbeiten. Daher sind die Trainings der Akademie auch immer geprägt vom gemeinsamen Erleben. Die Trainer sind mittendrin, anstatt  schlicht Anweisungen zu geben. Sie sind Teil des Prozesses, nicht passive Anführer. Sie erleben das, was die Teilnehmer erleben, können sich so optimal in den Einzelnen und die Gruppe versetzen und deren Entwicklung so optimal betreuen. Denn, das wurde mir auch beim Teamtreffen klar, was die Anstifter tun ist kein Programm, sondern tatsächlich Überzeugung. Und das merken auch die Teilnehmer.