Wir sind Anstifter!
 

Die Typen mit den Schiebermützen

Wer sind die Anstifter? Tja, wenn das mal mit einem Satz zu beantworten wäre! 🙂 Da gibt es sicherlich unterschiedliche Perspektiven. Zum einen gibt es die Sicht von Frank und Alex als Gründer der Anstifter, wie sie den Beginn erlebt haben, was die Anstifter für sie besonders macht, was sie auch mal nervt und was sie sich für 2021 wünschen. Zum anderen gibt es die Menschen neben Frank und Alex, die zu unterschiedlichen Zeiten zu den beiden gestoßen sind und ihre Sicht auf die Dinge. Beide Perspektiven sollen hier ihren Platz bekommen.

Im Artikel über die Geschichte der Anstifter hat Alex Schwarz ja dargelegt, wie es sich zugetragen hat, dass Frank und Alex die Akademie GbR gegründet haben. In diesem Beitrag wollen wir euch zeigen, welche Gedanken sie an der ein oder anderen Stelle der Geschichte so umgetrieben haben.

Wie ging es denn nach der Firmengründung weiter?

Alex: Wir haben einfach mal angefangen und getragen hat uns der gemeinsame Gedanke: Wir haben da voll Bock drauf und wir wollen in den Unternehmen was anders machen als andere Beratungsunternehmen. Wir wollen wirklich Entwicklung vorantreiben und wir wollen unbequem sein. Ja, wir wollten nicht diese aalglatten Berater sein, die wieder gehen wenn sie alles durcheinandergebracht haben, sondern die, die immer mit dabei sind und den Weg mitgehen.

Frank: Ja passt für mich sehr gut. Wir durften in der ersten Zeit einfach auch sehr stark feststellen, wenn wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben, dann haben sich die Türen von selbst geöffnet. Wir hatten aber auch relativ schnell unsere drei Kernfaktoren greifbar und das sind sie ja heute noch. Also wir haben drei Faktoren, die im Ausgleich sein müssen. Erstens: Das Team, was sind die Bedürfnisse jedes einzelnen Anstifters, ob als Trainer:in, als Buchhalter:in oder im Vertrieb. Zweitens: Das Bedürfnis des Marktes und der Kunden und Drittens: Die Wirtschaftlichkeit, also trägt sich das Ganze, ist es erfolgreich für alle Beteiligten.

Anstifter Geschäftsführer Alex und Frank

Was zeichnet die Anstifter aus?

Alex: Wir haben damals unseren Markenkern definiert, was wir oder wer wir für die Kunden sein wollen. Daraus entstand der Anstifter oder die Anstifter. Mittlerweile ist es nicht mehr nur ein Claim oder Markenkern, sondern es ist eher ein Selbstverständnis, ein Wert bei uns in der Firma. Für uns ist es einfach ein Lebensgefühl und das ist eine wunderbare Entwicklung, ohne sie forciert zu haben, sondern weil diese fantastischen Mensch, mit denen wir unterwegs sind, diesen Anstifter tatsächlich für sich mit Sinnhaftigkeit und Emotion gefüllt haben.

Frank: Das passt auch auszeichnet zum Anstiftertum im Umgang mit dem Kunden. Wir sind keine Besserwisser, also wir kommen nicht und sagen, das ist das Konzept und das musst Du tun, sondern wir stiften an, die Perspektive zu wechseln. Wir schauen, dass wir alles was wir können und wissen in den Dienst des Kunden stellen und auch in den Dienst unserer Mannschaft. Jeder lässt den Anderen von sich profitieren, es gibt kein Königswissen, es gibt keine Spezialgebiete, sondern jeder kann und darf bei uns alles.

Was nervt euch auch mal?

Frank: Ja, ich mag es gar nicht nur auf die Anstifter beziehen oder auf Kunden, sondern das sind Dinge, die mich grundsätzlich nerven. Wenn sich jemand über den anderen erhebt, z.B. ich beauftrage euch jetzt mal, aber wissen tue ich es eigentlich sowieso besser. Oder ein Dünkel wegen des Bildungsabschlusses oder irgendwelcher Titel. Mich nervt, wenn jemand nichts Halbes und nichts Ganzes macht, also wenn letztendlich der Mut fehlt, sich zu entscheiden es zu tun oder der Mut, es nicht zu tun. Und Drittens, wenn sich jemand aus der Reflektion rausnimmt: “Die Bösen sind immer die anderen, die die falschen Fragen stellen, die mich verletzt haben, ich kann nichts dafür.”

Alex: Ja, also, wenn mich was nervt, ist es, dass es ganz häufig so ist, dass alle von uns sich, wenn es um den Kunden geht, persönlich zurückstellen. Das ist gut für den Kunden, geht aber auf Kosten der Einzelnen, das ist nicht gut.

Was würdet ihr mit dem heutigen Wissen anders machen?

Frank: Für mich wäre ein Ansatz, von Anfang an stärker auf die Balance zu achten, also die Antreiber der einzelnen Anstifter besser unter einen Hut zu bringen. Das heißt, unsere Schnellen davor zu schützen, sich andauernd zu verausgaben und die Fleißigen davor zu schützen, ein Burnout zu kriegen. Ich würde tatsächlich stärker darauf gucken, dass wir mehr Balance leben und dadurch in den Stärken noch deutlicher die PS auf die Straße bringen – mit weniger Erschöpfung.

Alex: Mit dem heutigen Wissen würde ich auf jeden Fall auf dem Weg genauer prüfen, wer mit uns unterwegs ist. Es gab schon auch auf dem Weg Menschen, wo wir gedacht haben, sie würden passen und sie wären Anstifter, bei denen wir dann leider zu spät mitbekommen haben, dass sie es nicht sind.

Was wünscht ihr euch für 2021?

Alex: Ich wünsche mir gesellschaftliche Ruhe, ein gesellschaftliches Miteinander. Ich wünsche mir für alle unsere Partner, für unsere Freunde, ein Stück weit neue Normalität und da meine ich jetzt nicht das Coronavirus, sondern da geht es mir um die Erkenntnisse aus dem letzten Jahr. Ich wünsche mir für 21 die Nähe, die 20 auf der Strecke geblieben ist. Ich glaube, dass wir jetzt wieder viel mehr Wertschätzung für Nähe haben. Dementsprechend wünsche ich mir und uns für 21 gute, positive Begegnungen wieder in Präsenz.

Frank: Da sind sehr viele Parallelen zu Alex. Natürlich ich würde mich freuen, wenn wir alle es gemeinsam schaffen viel stärker ein holistisches Weltbild zu hegen, zu pflegen und zu entwickeln, also dieses alles bewirkt, alles zu verstehen. Alles hängt mit allem zusammen – wenn ich im Kleinen anfange, dann wirkt sich das genauso im Großen aus, es geht einfach auch darum, zu akzeptieren, dass ich nicht mit 47.000 anderen Schneegeilen in den hessischen Berg fahre während Corona, sondern dass ich einfach mal zu Hause bleibe, oder dass auch meine einzelne Limo in der Plastikflasche nicht gut für die Natur ist.

Und was sagen die anderen Anstifter über die Zusammenarbeit?

Lust, uns und unsere Arbeit näher kennenzulernen? Wir freuen uns darauf!

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WL