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Führen aus der Ferne – Praxischeck

Was für die einen Führungskräfte erst durch Corona zum Thema wurde, ist für andere längst Alltag: Das Führen auf Distanz! Wir dürfen Führungskräfte der Deutschen Bahn in Online-Trainings weiterbilden. Wie das abläuft und was die Bahn zum Ergebnis sagt, dazu befragen wir Markus Wolfgram, Product Owner & Themenexperte Führung bei der DB Akademie.

Markus Wolfgram in der Gleishalle

Wie kann ich mir das Führen aus der Ferne bei der Bahn vorstellen?

Eine Besonderheit bei Unternehmen wie der DB ist, dass tagtäglich Mitarbeitende mit unseren Zügen in ganz Deutschland und sogar darüber hinaus unterwegs sind. Dabei arbeiten sie in sich stetig verändernden Konstellationen zusammen, die sich je nach Auslastung der Züge ändert. Führungskräfte stellt diese Rahmenbedingungen vor die Herausforderung, Führung nicht nur über örtliche und zeitliche Distanzen zu gestalten, sondern auch eine Gruppe von Mitarbeitenden zu steuern, die sich nicht als solche erlebt.

Was war ausschlaggebend, dieses Programm für eure Führungskräfte aufzusetzen?

Wir haben gemerkt, dass sich diese Besonderheit des Führens nicht für die Betroffenen zufriedenstellend in Programmen behandeln lässt, an denen auch Führungskräfte teilnehmen, die ihr Team täglich um sich haben.

Im Kurs „Führen auf Distanz“ ist jetzt Gelegenheit, sich umfassend mit den Herausforderungen und Chancen zu befassen, die das Führen auf Distanz mit sich bringt.

Wie hat sich die Notwendigkeit des Führens aus der Ferne seit der Corona-Krise verändert?

Auf den ersten Blick hat sich für die Mitarbeitenden an Bord unserer Züge nicht viel verändert. Die Züge der DB fahren und sichern Mobilität und Versorgung auch während des Lock Downs. Darin liegt zugleich auch eine aktuelle Herausforderung für die Führungskräfte dieser Mitarbeitenden: Während andere sich ins Home Office zurückziehen und die Öffentlichkeit meiden, sind die Zugbegleiter*innen und Lokführer weiterhin mitten im Geschehen. Führung ist jetzt noch stärker gefordert, den Kolleg*innen den Rücken zu stärken, Orientierung und Handlungssicherheit zu geben.

Welche Herausforderungen sind die größten für Führungskräfte der Bahn beim Führen auf Distanz?

Die Möglichkeiten, den Kontakt mit den Mitarbeitenden zu gestalten, sind zum einen durch große Führungsspannen und zum anderen durch eine optimierte Dienstplanung bestimmt. Es bedarf daher einer strukturierten Planung, um mit allen Mitarbeitenden regelmäßig in Kontakt zu bleiben und bei Bedarf erreichbar zu sein.

Welche Rolle spielen digitale Medien bei der Bahn beim Führen aus der Ferne?

Die Nutzung digitaler Medien erweitert und erleichtert das Handlungsspektrum für Führung. Mit einer Videobotschaft z.B. kann ein Team zeitgleich erreicht werden, auch wenn es gerade über die gesamte Republik verteilt im Einsatz ist. Sie transportiert neben relevanten Infos auch die persönliche Note des Absenders und damit mehr als eine schriftliche Nachricht vermitteln kann.

Welche Tipps hast du für Konzerne, aber auch mittelständische Unternehmen, für die Weiterentwicklung in diesem Bereich?

Werden die Besonderheiten des Führens auf Distanz unterschätzt, besteht die Gefahr, dass Führung keine Wirkung entfaltet. Und das gerade dort, wo Führung besonders gefragt ist, wenn Mitarbeitende trotz und gerade weil sie häufig auf sich allein gestellt agieren müssen, Orientierung benötigen.

Wichtig ist meines Erachtens, neben den Herausforderungen immer auch die Chancen zu erkennen, die sich bieten, wenn der Chef den Mitarbeitenden nicht immer über die Schulter schaut. Die Wirksamkeit der Führung sollte immer wieder hinterfragt werden: z.B.  wie werden die Führungskräfte wahr- und ernstgenommen?

Inwiefern haben die Anstifter der Bahn hier weitergeholfen? Was hat sich seitdem getan?

„Die Notwendigkeit beschreiben, den eigenen Führungsalltag zu reflektieren – Mut machen, Neues auszuprobieren, um die eigene Wirksamkeit als Führungskraft zu verbessern – Die Pioniere bei ihren Experimenten begleiten und unterstützen“ So würde ich beschreiben, was den Anstiftern in den letzten Monaten gelungen ist. Die Resonanz aus den Geschäftsfeldern zeigt, dass das Thema vor Ort angekommen ist.

Wie nehmen die FKs die Weiterbildung durch die Anstifter auf?

Es gelingt den Anstiftern mit beeindruckender Leichtigkeit, eine konstruktive Arbeitsatmosphäre – sogar in digitalen Formaten – zu schaffen. Der Großteil der FK nimmt die Anstifter dabei als Wegbegleiter und Unterstützer eines entdeckenden Lernens wahr.

 

Lieber Markus, vielen Dank für das Interview und die wunderbare Zusammenarbeit mit euch!

Wie führt das dezentrale Anstifter-Team aus der Ferne?

Und worauf muss man generell achten, wenn man die Mitarbeiter nicht mehr im Büro sieht, um trotz der Distanz Nähe zu ihnen zu schaffen?

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