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Zukunft Bahn – ein Qualitästversprechen

Mit „Zukunft Bahn“ startete das Verkehrsunternehmen 2016 eine Qualitätsoffensive – und hat hier auch stark die eigenen Mitarbeiter mit eingebunden. Bettina Rufnak, Referentin Programme DB Akademie der Deutschen Bahn AG, im Gespräch mit Akademie-Geschäftsführer Alexander Schwarz über eine neue Zielkultur, Mitarbeitermotivation und Herausforderungen für Führungskräfte.

Worum genau geht es genau bei „Zukunft Bahn“?

Mit „Zukunft Bahn“ hat man sich im Jahr 2016 wieder auf das Kerngeschäft der DB AG fokussiert. Ohne Qualität in unserem Kerngeschäft werden wir keine Kunden mehr zufrieden stellen können und damit langfristig an Marktanteilen verlieren. Man hat angefangen, Ärgernisse zu beseitigen, also dafür gesorgt, dass die Züge sauberer sind, Rolltreppen und Anzeigen funktionieren und natürlich ein Hauptaugenmerk auf das Thema Pünktlichkeit gelegt. Mittlerweile ist aus dem Projekt eine neue Kultur herausgegangen, der Kunde steht im Mittelpunkt, wir wollen mit Qualität überzeugen und dafür arbeiten wir bereichsübergreifend zusammen. Besonders die Führungsmannschaft hat man hier mit den neuen Konzerngrundsätzen Führung geschult und auch sie leben nun die neue Zielkultur: Kundenfokus, Leistungsbereitschaft, Zusammenarbeit, Führungsfähigkeiten und Verantwortung.

 

Was ist das Besondere an diesem „Fahrplanwechsel“ zu vorherigen?

Das Besondere ist, dass man diesmal erkannt hat, dass Qualität auch Geld kostet. Im Gegensatz zu vielen anderen Projekten vorher wurden dadurch nochmal neue Energien frei gesetzt. Und man hat hier ganz stark auf die Einbindung von Mitarbeitern gesetzt. Die Führungskräfte konnten nun die Mitarbeiter ganz anders motivieren: Du hast eine Idee, ich unterstütze dich und das kann zum Erfolg führen. Das ist sicherlich neu in einem so hierarchisch aufgestellten Unternehmen wie der DB AG.

 

Was ist bei Eurer Arbeit mit den Führungskräften die grösste Herausforderung?

Sicherlich die Unterschiedlichkeit in den täglichen Aufgaben der Führungskräfte. Jede Führungskraft im DB Konzern hat andere Herausforderungen. Dass dann im Konzernbild zu vereinen ist sicherlich die größte Herausforderung, denn was nützt eine Strategie auf dem Papier? Es muss den Menschen ansprechen und berühren, damit er es in seinem Alltag integrieren kann.

Wie geht ihr diese Herausforderung an?

Wir setzen da ganz stark auf die Meinung der Führungskräfte, also der Teilnehmer vor Ort. Feedback ist uns ungemein wichtig und wir sind ständig im Entwicklungsprozess für unsere Programme. Und natürlich nutzen wir starke und erfahrene Kooperationspartner wie euch, die sich mit den Problemen auskennen, selbst Führungserfahrung haben und wissen, wie man an den Menschen herankommt und nicht nur stupide Wissensvermittlung betreibt.

Warum habt uns als Partner für diesen Weg ausgesucht?

Schon beim ersten Auftritt habe ich mir gedacht, die passen zu uns. Ich suchte Trainer, die in kurzer Zeit und mit Lockerheit sehr schnell auf Menschen zugehen können. Bei der Akademie hat das gepasst. Von Anfang an sollte eine Vertrautheit geschaffen werden, so dass sich die Teilnehmer sehr schnell öffnen würden. Gefallen hat mir auch eure Kundensicht, die ihr mitbringt. Ich glaube, das ist für die Teilnehmer von hohem Wert und hinterfragt sicherlich so einige Einstellungen, die eventuell noch herrschen, die aber abgebaut werden müssen. Denn ohne Kunden wird es keine Bahn mehr geben, das muss auch jedem Gleisarbeiter klar sein.

Welche Vorteile seht ihr in unserer Zusammenarbeit?

Ich sehe in der Akademie einen Ansprechpartner, der mit uns in die gleiche Richtung geht. Wir als DB starten hier auch den Versuch, mit viel Spaß und neuen Ideen unsere betrieblichen Führungskräfte auf die zukünftigen Führungsaufgaben vorzubereiten. Uns ist bewußt, dass wir der Akademie hier sehr viel Freiraum geben. Aber etwas zu wagen und auch mutig zu sein war die Grundlage meiner Entscheidung, die Akademie zu wählen. Ich habe das gute Gefühl, hier einen verläßlichen Partner gefunden zu haben, der ebenfalls keine Programme aus der Schublade produzieren möchte, sondern sich immer auf jeden einzelnen Teilnehmer einstellen möchte und auch kann.

Was macht unser Konzept und die Arbeit besonders?

Ich habe die Trainer der Akademie als sehr engagiert empfunden, das sind andere bestimmt auch, aber hier war sehr viel Leidenschaft – das passt für mich. Gut finde ich auch wie sich die Trainer von Anfang an positioniert haben und klar in ihrer Haltung waren: „Hier werden Führungskräfte entwickelt“. Ihr habt gefordert und gleich deutlich gemacht was in diesem Seminar nicht passiert! Jeder muss sich einbringen, nur dann kann das ganze Konzept funktionieren.

Wir bedanken uns für das Gespräch!

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